Der Chiemsee ist der grösste See Bayerns. Der See ist noch unter dem Namen „Das Bayerische Meer“ bekannt. Er entstand vor 10.000 Jahren (Ende der Eiszeit), den Rückzug des Gletschers. Bei seiner Entstehung erstreckte sich der Chiemsee über 200 km. Mit der Zeit sank der Wasserspiegel um 18m. Der Name Chiemgau wird erstamls Ende des 8. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Die Landschaft des Chiemgaus geht in die Geschichte auf die Kelten, und später auf die Römer zurück. Die Kelten verehrten auf diesem Gebiet einen Gott namens „Bedaius“. Die Römer nannten das Gebiet daher Bedaium. Um das Jahr 1215 wurden erstmals Klöster auf der Fraueninsel und auf der Herreninsel des Chiemsees gebaut. Damit wurde das Gebiet besiedelt. Um das Jahr 1800 werden aber die Klöster breits wieder aufgelöst, als die Benedikterinnen die Insel verlassen haben. 1828 bildete sich auf der Fraueninsel die erste Künstlerkolonie. Die Schifffahrt auf den Chiemsee ist genau so alt wie die Besiedlung des Chiemgaus. Früher lebten die Leute von dem Fischfang. Heute wird jedoch der Fischfang auf dem Gebiet restriktioniert, um die Tiere zu schützen, d.h. man darf kaum noch Netze beim Fischfang benutzen. Nach und nach wurde der Segelsport attraktiv und es wurden Strandbäder gebaut. Ausserdem kann man als Tourist eine wunderbare Schifffahrt auf dem Chiemsee unternehmen.